Schwangerschaftstest

Schwangerschaftstest ist nicht gleich Schwangerschaftstest! Es gibt feine Unterschiede und der größte macht sich dann auch gleich im Preis bemerkbar. Taugen billige Tests etwas? Warum sind andere viel teurer?

Ein Schwangerschaftstest ist in der Regel sehr zuverlässig

Ein Schwangerschaftstest ist in der Regel sehr zuverlässig. Um ein sicheres Ergebnis zu erzielen sollte die werdende Mama allerdings folgendes beachten: Beim Kauf eines Schwangerschaftstest sollte auf die Genauigkeit geachtet werden. Die Angabe 20 IU/ l ist zuverlässiger als ein Test mit 50 IU/l.

Und darus ergibt sich auch schon der größte Unterschied bei den Tests. Ein Test, der mit einem geringen HCG-Spiegel schon eine Schwangerschaft erkennt, ist teurer, gleichzeitig aber auch genauer.

Heutige Schwangerschaftstests aus der Apotheke liefern durch die Bank weg ähnlich sichere Ergebnisse wie Labore. Generell sind die Produkte der größeren Hersteller alle zu empfehlen. Dennoch gelten 5 % der Testergebnisse als fehlerhaft, ein weiterer Schwangerschaftstest könnte da für Klarheit sorgen.

Wie funktioniert ein Schwangerschaftstest und kann man sich auf diesen verlassen?

Ein Schwangerschaftstest gibt Auskunft über den Hormonhaushalt. Gemessen wird vor allem das Hormon Humanes Choriongonadotropin (HCG) im Urin der Frau. Das Hormon wird von den Zellen in der Plazenta abgegeben, wenn sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter beginnt einzunisten. Das ist ungefähr sechs Tage nach der Befruchtung. In den ersten Tagen steigt der Hormonspiegel im Körper somit drastisch an. Schon ab dem ersten Tag der Schwangerschaft kann das HCG-Hormon durch den Urin nachgewiesen werden. Der Spiegel liegt später zwischen dem 60. und dem 90. Tag der Schwangerschaft am höchsten.

Kann die Einnahme von Antibiotika das Ergebnis beeinflussen?

Ja, Antibiotika kann das Ergebnis des Schwangerschaftstests beeinflussen! Wartet eine Woche und macht den Test erneut. Solltest Du danach immer noch unsicher sind, mache meim Arzt einen Bluttest.

Geburtstermin

Wie berechne ich den Geburtstermin?

Den Geburtstermin zu berechnen ist, sofern man weiß wann die letzte Regelblutung war, keine komplizierte Wissenschaft für sich. Allerdings ist das Ergebnis als eher vage zu sehen. Der Frauenarzt kann im späteren Schwangerschaftsverlauf den Termin mit Hilfe von Ultraschalluntersuchungen genauer bestimmen.

Den genauen Geburtstermin Ihres Nachwuchses wird niemand festlegen können. Allerdings ist der Arzt oder die Hebamme in der Lage, den Zeitpunkt der Geburt stark einzugrenzen. Die Dauer einer Schwangerschaft zählt vom ersten Tag der letzten Menstruation – selbst dann, wenn der Zeitpunkt der Empfängnis erst zirka 14 Tage später mit dem Eisprung eintritt. Nach diesem Muster sind sie an dem Tag, an dem Sie schwanger wurden, rechnerisch schon in der dritten Schwangerschaftswoche. Insgesamt 40 Wochen vergehen, bis Ihr Baby das Licht der Welt erblickt.

Sie können den Geburtstermin grob durch folgende “Formel” herausfinden (Naegele-Methode):

• Rechnen Sie vom ersten Tag Ihrer letzten Menstruation. Sollte dies beispielsweise der 1. Oktober sein, zählen Sie eine Woche hinzu. Dies ergibt den 8. Oktober.
• Jetzt ziehen Sie drei Monate ab und bekommen das Datum der erwarteten Geburt, in unserem Fall der 8. Juli des nächsten Jahres.

Wenn die Berechnung stimmen soll, müssen Sie ihre Regel allerdings regelmäßig mit zirka vier Wochen Abstand gehabt haben. Bei Frauen die gerade erst die Anti-Babypille abgesetzt haben und umgehend schwanger wurden trifft die Rechnung z. B. nicht zu, da diese Frauen sehr oft einen sehr unregelmäßigen Eisprung haben.

Am sichersten kann der voraussichtliche Geburtstermin jedoch berechnet werden, wenn der Tag der Empfängnis (Konzeptionstermin) bekannt ist.

Das erste Anzeichen für eine Schwangerschaft ist das Ausbleiben der Regelblutung. Wenn Sie zur gleichen Zeit Brustspannungen und am Morgen eventuell auch Übelkeit verspüren, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie schwanger sind. Herzlichen Glückwunsch!

Schwangerschaftsanzeichen

Schwangerschaftsanzeichen – wie erkenne ich, dass ich schwanger bin?

Zu den herkömmlichen Schwangerschaftsanzeichen zählt ganz klassisch natürlich das Ausbleiben der Regel und Spannungen in der Brust. Ob eine Schwangerschaft vorliegt kann jedoch nur der Arzt mit Hilfe eines Schwangerschaftstest entgültig klären.

Viele Frauen merken lange nichts von einer möglichen Schwangerschaft – mitunter auch weil Ihre monatliche Periode weiter existent bleibt.

Die nicht mehr eintretende Regelblutung und die weibliche Intuition lassen oft schon eine positive Voranhnung zu. Für die Ärzte sind das die sogenannten „sympathischen Schwangerschaftssymptome“.

Trotz Freude – es gibt auch unangenehme Schwangerschaftsanzeichen

Zu den eher unangenehmen Begleiterscheinungen einer bestehenden Schwangerschaft können Völlegefühl und Blähungen gehören. Neben der Auflockerung der Darmmuskulatur soielt der veränderte Hormonhaushalt eine wichtige Rolle. Die Verdauungsreste bei werdenden Mamis werden nicht mehr so zügig wie sonst transportiert. Insbesondere in der Frühschwangerschaft kann das Völlegefühl, Blähungen oder Verstopfung auslösen, so dass Beschwerden dieser Art durchaus Anzeichen für eine Schwangerschaft darstellen können.

Viele Mythen um Schwangerschaftsanzeichen

Extreme Müdigkeit, Verdauungsstörungen, Kreislaufprobleme und Schwindel gehören zu weiteren Anzeichen einer Schwangerschaft, genauso wie ungewöhnliche Essensgelüste, plötzlicher Ekel vor bestimmten Speisen oder Gerüchen und Launenhaftigkeit.

Zu den schönen Schwangerschaftsanzeichen gehören:

• Ab der 20. Schwangerschaftswoche fühlen die meisten Frauen die Bewegungen des Babys (manche werdenden Mütter schon früher, ich persönlich erst ab ca. 22. SSW).

• Normalerweise findet der Eisprung 2 Wochen vor dem Fälligkeitstag der Periode statt. Das heißt, daß Ihr heranwachsendes Kind an dem Tag, an dem Sie Ihre Periode erwarten, weniger als 2 Wochen jung ist.

• Ein gesteigertes “Lustgefühl” – genießen sie es!

• Das glückseelige Gefühl bald schon ein Baby in den Händen halten zu dürfen

Babyschale (Maxi Cosi) – richtig anschnallen

Trotz Babyschale (Maxi Cosi) müßen Kinder im Auto richtig angeschnallt werden

Seid ihr mit Kind im Auto unterwegs, hat das Anschnallen des Kindes oberste Priorität. Kleine Babys liegen, bis sie etwa zehn Monate alt sind, in einem Maxi Cosi, diese Babyschale wird immer entgegen der Fahrtrichtung angeschnallt. Aber auch die größeren sollten richtige und gute Kindersitze haben. Hier sollte man glaube ich wirklich nicht sparen.

Auf dem Beifahrersitz dagegen darf die Babyschale (Maxi Cosi) nur verwendet werden, wenn der Airbag deaktiviert ist. In manchen Fahrzeugen sind hierfür spezielle Sitze notwendig, die den Beifahrerairbag mittels Sensor deaktivieren.

Größere Kinder sitzen dann in einem Kindersitz der Klasse I bis II. Hier werden Sie über einen 5-Punkt-Gurt am Sitz richtig angeschnallt. Doch auch das Befestigen des Kindersitzes im Auto selbst ist sehr wichtig, nicht zuletzt wegen der Verletzungsgefahr durch den Gurt selber. Straffe und richtig sitzende Gurte – nur so sind die Kinder richtig angeschnallt und bei einem Unfall geschützt.

Bei Verwendung der serienmäßigen Dreipunkt-Sicherheitsgurte ist besonders darauf zu achten, dass der Beckengurt beim Sitzen genau in der Beuge zwischen Becken und Oberschenkel der Angegurteten platziert wird.

Tipp! Bei einer Körpergröße unter 150 cm wichtig, eine nach der europäischen Prüfnorm ECE 44 geprüfte Sitzerhöhung zu verwenden!

Zur Not kann man bei Stiftung Warentest anrufen und sich Empfehlungen zu Kindersitzen einholen. Hier gibt es weiterführende Info´s (Link).

Spreizhose – Babys breit wickeln

Spreizhose – Babys breit wickeln

Meine erste kleine Maus musste leider eine Spreizhose tragen, was ich persönlich sehr schlimm empfunden habe. Die Werte waren zwar grenzwertig, die Ärztin fand aber eine Hose trotzdem angebracht die kleine breit zu wickeln.

Bei meiner zweiten Tochter habe ich dann einen sehr guten Tipp von einer befreundeten Hebamme bekommen um die Spreizhose zu vermeiden. Dieser war meine Maus ersteinmal ohne Spreizhose “breit“ zu wickeln. Das bedeutet, eine Mullwindel so falten, wie die Pampers breit ist und diese dann beim Wickeln in den Body oder die Hose einlegen und dann ersteinmal auf die U3 zu warten.

So sind die Hüften beim breit wickeln immer in der richtigen Position, ähnlich wie bei einer Spreizhose, aber viel angenehmer. Und es hat gewirkt, die kleine Prinzessin hatte bei der Messung 1a Hüften beidseits.

Durch diese Wickelart rutscht der Hüftkopf an zentraler Stelle in die Hüftpfanne, der Druck verteilt sich somit gleichmäßig und die Pfanne passt sich harmonisch dem Hüftkopf an. Zwar kann man auch mit Stoffwindeln breit wickeln – Höschenwindeln sind hier aber einfach überlegen.

Gregor Pfaff, Kinderorthopäde aus München, verrät als Fachmann: „Wegwerfwindeln plus zusätzliches Windeltuch sind optimal“. Denn durch die zusätzliche Stoffwindel können die Beinchen noch besser abgespreizt werden. Der Experte schränkt allerdings ein: „Das breite Wickeln über mehrere Wochen ist nur eine Vorsichtsmaßnahme. Sollte eine echte Anlageschwäche bei der Vorsorgeuntersuchung U1 oder U3 festgestellt werden, braucht das Kind eine Spreizhose.“

Mit einer Spreizhose soll das gesunde Wachstum der Hüfte angeregt werden. Fehlstellungen können somit ausgeglichen werden. Langzeitfolgen einer Hüftdysplasie können Humpeln, Schmerzen beim Gehen oder chronische Haltungsschäden sein.

Der Hautpflege kommt bei den Windelträgern eine besondere Bedeutung zu. In der Säuglingspflege ist es üblich, die Haut bei jedem Windelwechsel zu reinigen damit die Säuglinge und Kleinkinder keine Hautrötungen oder eine Windeldermatitis bekommen.

Erste Schwangerschaft - Schwangerschaftsanzeichen - schwanger werden: über-schwangerschaft.de ist der Ratgeber für Mamis

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Schwanger werden, die erste Schwangerschaft und Babys sind wundervolle Themen - so interessant wie auch manchmal voller Fragezeichen. Wir möchten euch mit dieser Baby- und Schwangerschafts-Themenseite eine Gewisse Basis für erste wichtige Antworten und Fragen bieten. Sehr oft ergeben sich spontan Fragen zu Themen wie die erste Schwangerschaft, richtig stillen oder man möchte einfach nur mit anderen Müttern die sich in der Schwangerschaft befinden, anderen erfahrenen Müttern oder alleinerziehenden Mamis austauschen und ein offenes Ohr finden. Wir sind ein Portal nur für Mütter - von Mamis, für Mamis. Wir wissen aus eigener Erfahrung - eigener Schwangerschaft - das man gerade beim ersten Kind und auch wenn es die erste Schwangerschaft ist, noch sehr viele Fragen hat und auch sehr viel von anderen "hereingeredet" bekommt; was oftmals noch viel mehr verunsichert. Spätestens bei der zweiten Schwangerschaft oder beim zweiten Kind ist dann vieles sehr viel entspannter - und auch anders. Wir hoffen euch mit unseren Artikeln eine gute Informationsquelle zum Thema (erste) Schwangerschaft und Mama werden zu eröffnen.